Zahnkorrekturen, Zahnersatz & Co.

Wie lange dauert eine kieferorthopädische Behandlung?

Im Vorfeld einer kieferorthopädischen Behandlung ist die zu erwartende Behandlungsdauer eine zentrale Frage für Betroffene. Die Bandbreite reicht von einfachen Behandlungen kleinerer Zahnfehlstellungen, die nach wenigen Monaten abgeschlossen sind, bis hin zu komplexen Korrekturen von schwerwiegenden Zahn- und Kieferfehlstellungen mit Behandlungszeiten von zwei bis vier Jahren. Die Behandlungspläne werden auf jeden Patienten individuell zugeschnitten, wobei ein erfahrener Kieferorthopäde bereits bei der Erstberatung eine gute Vorhersage darüber treffen kann, wie lange die Behandlung in Einzelfall dauern wird. Die Entscheidung über die Behandlungsart wird den zahnmedizinischen Patienteninformationen zufolge nach sorgfältiger Auswertung aller diagnostischen Unterlagen in Abstimmung mit dem Patienten getroffen.

Insbesondere bei Kindern ist generell eine längerfristige kieferorthopädische Betreuung erforderlich, da die langsame und behutsame Korrektur von Kiefer- oder Zahnfehlstellungen entsprechend den kindlichen Wachstumsphasen geplant wird, um den optimalen Behandlungszeitpunkt abzupassen und die Zähne und den Zahnhalteapparat nicht zu schädigen.

Die kieferorthopädische Behandlung läuft generell in drei Phasen ab:

1. Auswahl der Apparatur (Zahnspange etc.)

2. Korrekturphase / aktive Phase

3. Retentionsphase / Stabilisierungsphase

Liegt nur eine Zahnfehlstellung vor oder auch eine Kiefer- oder Bissanomalien?

Liegt zusätzlich zu einer Zahnfehlstellung auch eine Kieferanomalie vor, d. h. eine gestörte Beziehung zwischen beiden Kiefern, wird ein korrekter Biss angestrebt. Auch hier gilt: je größer die Abweichung, desto aufwändiger und langwieriger die Korrektur. Das Spektrum reicht hier von einzelnen Zähnen, die beispielsweise im Kreuzbiss stehen bis hin zu Fehlstellungen der kompletten Kiefer.

Anomalien der Zahnstellung sowie der Kieferlage und -größe sind außerordentlich vielfältig. Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung nennt unter anderem folgende Anomalien:

  • Vergrößerte Frontzahnstufe
  • Progenie (Vorbiss des Unterkiefers)
  • offener Biss
  • tiefer Biss / Deckbiss
  • Schmalkiefer / Engstand
  • Raummangel im Seitenzahnbereich
  • Kreuzbiss / Fehlverzahnung
  • Nichtanlage von Zähnen
  • Verlagerung von Zähnen (Retention)
  • Lückengebiss 
  • Lippen-Kiefer-Gaumenspalten

Um mehr über Ihren spezifischen Fall zu erfahren, befragen Sie daher am besten Ihren Kieferorthopäden.

Wie Sie selbst die Behandlungsdauer beeinflussen können

Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung weist darauf hin, dass die Mitarbeit des Patienten im Rahmen einer kieferorthopädischen Behandlung von besonderer Bedeutung für einen raschen Behandlungserfolg ist. Das gewissenhafte und regelmäßige Tragen loser Zahnspangen, das Befolgen der Anweisungen zur Mundhygiene – einschließlich der Säuberung der Zwischenräume von Zahn und Zahnspange – und die regelmäßige Wahrnehmung der Kontrolltermine zum richtigen Einstellen der Zahnspange sind Voraussetzungen für eine erfolgreiche und verzögerungsfreie Behandlung. Vor allem wenn die Zahnspange nicht ausreichend lange getragen wird, kann sich dies ungünstig auf den Behandlungsverlauf auswirken. Bei auftretenden Schmerzen, einer schlecht sitzenden Zahnspange, Verlust oder Beschädigung sollte der Patient auf keinen Fall längere Zeit mit dem Tragen der Spange aussetzen, sondern die kieferorthopädische Praxis aufsuchen.

Die Retentions- oder Stabilisierungsphase

Damit die korrigierte Zahnstellung auch nach der aktiven Behandlung dauerhaft stabil bleibt, folgt die abschließende Retentions- oder Stabilisierungsphase, bei der nachts herausnehmbare Zahnspangen bzw. Schienen getragen werden, die dafür sorgen, dass sich die Zähne nicht erneut verschieben, ehe man in Absprache mit dem Kieferorthopäden die Tragedauer reduziert und die Behandlung allmählich „ausschleicht.“ Für ein optimales Langzeitergebnis sorgt der Einsatz eines so genannten Retainers, ein kaum spür- und sichtbarer, stabilisierender Draht, der an der Innenseite der Unterkieferzähne – häufig im sichtbaren Frontzahnbereich – angebracht wird. Auch diese Phase kann sich über ein oder mehrere Jahre erstrecken.

Das Fazit lautet wie folgt:

  • Die Behandlung komplexerer Fehlstellungen, bei denen auch der Biss korrigiert werden muss, dauert länger als die Korrektur einfacher Zahnfehlstellungen.
  • Durch gute Mitarbeit kann der Patient nicht nur das Ergebnis, sondern auch die Dauer der kieferorthopädischen Behandlung günstig beeinflussen.

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